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Montag, 3. November 2014

Akupunktur in der Schwangerschaft

Hallo zusammen,

ich hatte bereits in einem vorangegangen Beitrag berichtet, dass ich Beschwerden mit einer sogenannten Symphysenlockerung habe. Was bedeutet, dass die Bänder, die die Beckenknochen im vorderen Bereich zusammenhalten durch Hormone gelockert sind und mehr beweglich sind, was zu Schmerzen führen kann. Am schlimmsten sind diese Schmerzen nach langem Laufen, Stehen und morgens nach dem Schlafen. Es kann wirklich zur Tortur werden sich nachts nur von links nach rechts zu drehen, geschweige denn aufzustehen, um die Toilette aufzusuchen. Vor einiger Zeit war es richtig schlimm geworden, da ich mich nicht daran gehalten hatte mich etwas zurückzunehmen und weniger zu Laufen. Nun bin ich vor zwei Wochen zum ersten mal diesbezüglich zur Akupunktur gegangen. Die Damen zu der ich gehe, behandelt nun meine Symphysen- und meine Ischiasbeschwerden, zudem setzt sie ein paar Nadeln, die den "Energiefluss" meines Körpers und des Baby's verbessern soll. Bezüglich des Energieflusses bin ich mir auch nicht so sicher, aber immerhin bin ich nach den Sitzungen immer schön entspannt und fast etwas müde. Aber was ich nun nach 3 Sitzungen mit Sicherheit sagen kann, meine Symphysen- und auch Ischiasbeschwerden sind wesentlich besser geworden. Im Vergleich zu vor 2 Wochen kaum noch spürbar. 
In den letzten Wochen würde ich dann auch Nadeln gesetzt bekommen, die den Geburtsverlauf positiv unterstützen sollen. Malschaun habe es bisher nur von ein paar Freundinnen gehört, dass es wohl wirklich helfen soll. Ich lasse mich überraschen.

Habt ihr diesbezüglich schon selbst Erfahrungen gemacht?

Montag, 27. Oktober 2014

Symphysenlockerung

Hallo ihr Lieben,

ich wollte heute mal über ein "Problem " schreiben, mit dem wohl einige Schwangere zu kämpfen haben. Die eine mehr, die andere weniger. 

Die Symphyse ist der Bereich des Beckens in dem die beiden Schambeine über Bänder (sog. Ligamente) miteinander verbunden sind. Im Laufe der Schwangerschaft werden diese Bänder, durch vom Körper produzierte Hormone, etwas "aufgelockert", da sich das Becken während des Geburtsvorganges aufdehnen muss. Bei manchen Frauen werden diese Bänder sehr stark aufgelockert und es kommt zu einer vermehrten Beweglichkeit der Schambeine, was zu einem Knirschen und Reiben führen kann und eben auch zu Schmerzen. 
In meinem Fall ist es ein brennender Schmerz, der vor allem dann auftritt wenn ich den Tag viel gelaufen bin oder eine ganze Weile gestanden habe, also eine gewisse Überbelastung vorliegt. Ich habe diese Beschwerden schon recht früh in der Schwangerschaft bemerkt, damals jedoch eher selten und nicht so stark, dass sie mich eingeschränkt hätten. Seit ca. einem Monat sind diese Beschwerden jedoch bei starker Belastung wesentlich unangenehmer geworden. Letzte Woche war es an einem Abend so schlimm, dass ich kaum noch Laufen konnte und mich weder alleine ins Bett legen, geschweige denn aufstehen konnte. Sobald ich meine Beine nur ein kleine wenig auseinander gestreckt habe, war der Schmerz unerträglich. Auch das Abtasten des Bereiches des Schambeins von außen tat sehr weh. Die Nacht habe ich sehr wenig Schlaf bekommen, da schon das Umdrehen von links nach rechts extrem schmerzhaft war, zu schweigen von den nächtlichen Toilettengänge... Autsch...
Ich habe diese Beschwerden mit meiner Gynäkologin besprochen. Sie sagte mir, dass man leider nicht allzu viel machen kann, da es ein natürlicher Vorgang des Körpers sei, der bei manchen Frauen eben etwas extremer auftreten kann. Es gibt wohl spezielle Gürtel, die man zur Entlastung tragen kann. Desweiteren hat sie mir mehr Ruhe empfohlen, also nicht mehr so weite Strecken zu Fuß zurücklegen und mehr Pausen am Tag einzulegen. Beim Schlafen ein Kissen zwischen die Knie legen und vermeiden die Beine zu weit auseinander zu strecken. Auch vermehrtes Training des Beckenbodens soll hilfreich sein. 
Am Donnerstag waren die Beschwerden unerträglich ich habe mich nun die letzten Tage etwas geschont, was nicht heißt, dass ich nur im Bett gelegen oder rumgesessen habe. Ich war schon Spazieren, halt im langsamen Tempo und habe auch sonst alles normal erledigt, aber eben regelmäßig Päuschen gemacht, die Beine zwischendurch hochgelegt. Es scheint wirklich etwas gebracht zu haben, die Beschwerden klingen langsam ab. Die letzte Nacht habe ich sogar mal wieder etwas besser geschlafen ohne bei jeder kleinen Bewegung sofort vor Schmerzen wach zu werden.
Ich bin gespannt, wie sich das ganze in den letzten Wochen (5 1/2) der Schwangerschaft entwickeln wird und werde versuchen alles dafür zu tun, dass es nicht noch einmal zu einer solchen Überreizung kommen wird.

Wie geht es Euch? Hat jemand auch mit den selben Beschwerden zu kämpfen? Was sind Eure Erfahrungen und Empfehlungen zu diesem Thema?

Freitag, 24. Oktober 2014

35. Schwangerschaftswoche

Hallo miteinander,

gestern hat bei mir die 35. Schwangerschaftswoche begonnen. Pünktlich Ende der letzten Woche habe ich aufgehört als Nanny zu arbeiten, bin also in den Mutterschutz gegangen. Das Timing war auch ganz gut, da ich nun doch langsam merke, dass die alltäglichen Dinge mehr oder weniger anstrengender werden. Und zwei Kinder im Alter von fast 6 und 8 Jahren den Tag über zu bespaßen und zu umsorgen, ist nicht gerade immer so einfach. Natürlich gibt es genügend Mütter, die bereits 2 oder sogar noch mehr Kinder haben und diese Aufgabe auch meistern. Aber ich glaube es ist trotzdem etwas anderes, wenn es die eigenen Kinder sind. Ich habe auch schon von sehr vielen Frauen gehört, dass die erste Schwangerschaft etwas ganz besonderes ist und man nur dann die Chance hat sich auch mal Zeit für sich und das noch ungeborene zu nehmen und die Zeit ganz intensive zu genießen! Und genau das mache ich nun. Natürlich habe ich schon vorher versucht meine Schwangerschaft so gut es geht zu genießen, was mir meistens auch gut gelungen ist, denke ich.
Diese Woche hat auch mein Geburtsvorbereitungskurs begonnen und ich bin zum ersten mal zur Akupunktur gegangen. Darüber werde ich aber auch noch mal in separaten Beiträgen berichten.

Anfang der Woche war ich wieder bei meinem nächsten Kontrolltermin beim Gynäkologen. Sie fragte mich, ob ich mich seitdem letzten mal ( Verdacht auf vorzeitige Wehen) besser fühlen würde. Dies ist auf jeden Fall so, da ich versucht habe mich mehr zu schonen und mehr Pausen in den Tag einzubauen, was meistens auch klappt! Es wurde beim Arzt wieder das Standardprozesse durchgeführt und alles sah gut aus. In meinem Urin wurden allerdings Spuren von verdächtigen Bakterien nachgewiesen, warum nun eine Bakterienkultur angelegt werden sollte. Heute soll ich dann einen Anruf bekommen, ob etwas in der Kultur gewachsen ist und ich wenn ja ein Antibiotikum nehmen muss. Bisher habe ich noch nichts gehört ich hoffe, dass bleibt auch so. Leichte Beschwerden beim Wasserlassen hatte ich zwar die letzte Woche mal zwei Tage, dies ist dann aber auch von alleine wieder weggegangen. Ich werde wohl abwarten und Tee trinken.
Ansonsten habe ich nur mal mehr und mal weniger Beschwerden in der Symphyse, also im Schambein. Besonders wenn ich viel gelaufen bin, tut es manchmal sehr weh! Aber zum Glück reduzieren sich die Beschwerden, wenn ich mich ausruhe.

Ich kann es kaum glauben, dass nun der Final Countdown begonnen hat...nur noch 6 Wochen bis zum Geburtstermin sind..echt verrückt!

Wie geht es Euch denn? Auch weiter alles im Lot? Mit was für Schwangerschaftsbeschwerden müsst ihr Euch denn rumplagen?